Panoramabild der Mainzer Altstadt
Bürgerinitiative Ludwigsstraße
Wir haben viel zu verlieren. Vielfalt statt Shopping-Monster!

BI Ludwigsstraße veröffentlicht neue Verhandlungsprotokolle

Die Protokolle zeigen, dass nach dem Stadtratsbeschluss vom Dezember 2013 viele Besprechungen und Verhandlungen stattfanden, Vorverträge über Kostenübernahme für Gutachten und Modelle wurden offenbar verhandelt. Die Stadt bemüht sich um zügige Verfahren: Archäologie, Hydrogeologie, Vorbereitung der Auslobung von Architektenwettbewerben mit Einbindung von denkmalpflegerischen Aspekten etc. wurden mit den beteiligten Parteien und Ämtern besprochen.

Dabei wurden alle Probleme konsequent ausgeblendet:

- die strittigen 4 Punkte des Stadtratsbeschlusses, bei denen ECE keinerlei Kompromiss dulden will

- Bedenken des Bistums wegen der Grundwasserströme

- Vor allem das Fehlen der für das Projekt erforderlichen Grundstücke.

Es bleibt rätselhaft, wieso die Stadt fortgesetzt Geld und Arbeitszeit in ein Projekt pumpt, für das es noch nicht einmal ein gesichertes Areal gibt. Vor allem, nachdem im Oktober das Gutachten von bulwiengesa auch noch die verheerenden Auswirkungen der Shopping Mall auf den Mainzer Einzelhandel aufzeigt.

Teil 1 Protokolle

25 Seiten / 3 MB
Teil 1 Protokolle

Teil 2 bulwiengesa-Gutachten

169 Seiten / 17 MB
Teil 2 bulwiengesa-Gutachten

Teil 3 Protokolle

136 Seiten / 12 MB
Teil 3 Protokolle

Teil 4 Prüfungsarbeit

137 Seiten / 18 MB
Teil 4 Auswirkungen innerstädtischer Einkaufszentren Beispiel: Mainz

Teil 5 Protokolle

167 Seiten / 15 MB
Teil 5 Protokolle

Gesamte Akte

634 Seiten / 64 MB
Protokolle Akte gesamt

Bürgerinitiative Ludwigsstraße veröffentlicht bulwiengesa-Gutachten

In Zusammenarbeit mit attac hat die BI Ludwigsstraße erneut unter Berufung auf das Landesinformationsfreiheitsgesetz von der Stadt Mainz wichtige Dokumente und Protokolle der Verhandlungen zwischen ECE und der Stadt verlangt und erhalten - Dokumente, die bislang unter Verschluss gehalten wurden. Wie schon im Jahr 2014 waren die Akten wieder unvollständig und in großen Teilen geschwärzt. Dennoch enthalten die Akten mit der "Auswirkungsanalyse" der Fa BulwienGesa vom Oktober 2014 ein brisantes Dokument. Das Gutachten befasst sich mit den Folgen einer Shopping Mall für den Einzelhandel in Mainz und Umgebung. Obwohl die Texte in dem Gutachten sehr verharmlosend sind, zeigen die Zahlen doch das ganze Ausmaß der zu befürchtenden Verluste, die der Mainzer Einzelhandel durch eine Shopping Mall erleiden würde. Keine Rede ist mehr von der angeblichen "Sogwirkung", der von der Shopping Mall für den Handel ausgehen soll.

Die BI Ludwigsstraße stellt das Gutachten nun der interessierten Öffentlichkeit in digitaler Form zur Verfügung.

Lesen Sie hierzu auch die Auswirkungsanalyse Umsatzverlagerungen durch das geplante ECE-Shopping-Center an der Ludwigsstraße

Auch der Artikel von Gisela Kirschstein in MAINZ& gibt einen guten Überblick zur gravierenden Umverteilung in der Mainzer City.

Teil 2 bulwiengesa-Gutachten

169 Seiten / 17 MB
Teil 2 bulwiengesa-Gutachten